Eine Reittherapie hilft

Luis, Gerilan, Liza und Linda sind die Kinder einer kurdisch-jesidischen Familie, die aus dem Irak nach Deutschland geflüchtet ist. Dort wurden sie verfolgt und bedroht. Einer Betreuerin fiel auf, dass die beiden Jungs sich nicht altersgerecht entwickeln. Nach mehreren Untersuchungen wurde festgestellt, dass sie der Eiweiß-Stoffwechselkrankheit „Phenylketonurie“ leiden. Da die Krankheit erst in Köln festgestellt und behandelt wurde, erlitten beide Jungen eine irreversible Hirnschädigung. Es kann zu geistigen Störungen, epileptischen Anfällen und allgemeiner Nervosität kommen.

Luis und Gerilan brauchen daher besonders viel Förderbedarf. Für Luis konnte bereits ein Kindergartenplatz in einer integrativen Einrichtung gefunden werden. Seit Sommer besucht er eine besondere Förderschule und sein Bruder Gerilan folgte auf seinem Platz in der KITA nach. Gerilan hat nun auch eine Einzelfallhilfe in der Kita bekommen und entwickelt sich nun endlich viel besser. Durch all die besondere Förderung hat sich der Zustand der Kinder maßgeblich verbessert. So kann Luis heute selbständig laufen, er spricht sogar ein paar Worte und nimmt am Leben wieder teil. Auch Gerilan spricht sehr gut auf die Förderung und entwickelt sich gut.

Das Team der Kinderklinik Amsterdamer Straße in Köln hat nun eine Reittherapie für die vier Kinder empfohlen. Die Mädchen sind gesund, mussten aber wegen der Krankheit ihrer Brüder häufig zurückstehen. Über unseren Stiftungsbotschafter Martin Rütter wurde uns das Team von Therakids empfohlen. Dort lernten die Kinder eine Menge im Umgang mit den Pferden, beispielsweise beim Putzen oder bei einer Runde durch den Wald. Besonders gut machten sie verschiedene Übungen auf den Pferden.

Danke an die Sunlight GmbH aus Leutkirch, die uns bei diesem Projekt großzügig unterstützen.Wir wünschen den vier Kids alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns sehr, dass wir mit der Reittherapie helfen können!

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