Kilians Haus hat jetzt einen Lift

Kilian ist sieben Jahre alt. Sein Leben änderte sich im Sommerurlaub auf Ibiza 2016 – und zwar auf dramatische Weise. Kilian war damals an einem schweren Virus erkrankt, der bis ins Rückenmark ausstrahlte, einen Herzstillstand verursachte und schwere Gehirnschäden zur Folge hatte.

Er wurde von Palma nach fünf Wochen Aufenthalt nach Köln in die Kinderklinik Amsterdamer Straße geflogen. Vier Wochen später wurde er von dort in eine Spezialklinik in Bayern geflogen und anschließend nach Siegen verlegt. Seitdem liegt er im Wachkoma, konnte aber nach über einem Jahr Behandlung endlich nach Hause zurückkehren. Es gibt leichte Anzeichen für eine Verbesserung seines Zustands, die Ärzte hoffen bereits auf eine leichte Rückkehr des Bewusstseins und die starke Schmerzmedikation wurde vermindert. Kilian wird täglich physiotherapeutisch betreut. Eine Kommunikation ist leider unmöglich, er wird beatmet und künstlich ernährt. Dennoch reagiert er auf die Stimmen und es ist spürbar, dass er sich zuhause besser fühlt.

Die Familie lebt auf einem wunderschönen mit viel Arbeit selbst ausgebauten Gehöft. Die Mutter begleitete ihren Sohn während des Aufenthalts in den Krankenhäusern. Der Vater arbeitete und kümmerte sich um Kilians ein Jahr älteren Bruder.

Um Kilian zuhause angemessen unterbringen zu können, nahm die Familie große Anstrengungen auf sich. Der Vater installierte ein Bad im ersten Stock und baute das Zimmer von Kilian behindertengerecht um. Mit einem Wunsch, den sie sich nicht alleine erfüllen konnte, wandte sich Kilians Familie an die Toni Kroos Stiftung. Da der Einbau eines Treppenlifts aufgrund der Statik und Größe des Hauses nicht möglich ist, eine Verlegung von Kilians Zimmer extrem kostenintensiv wäre und der Junge aufgrund seiner Krankheit nicht ständig ins Obergeschoss getragen werden kann, wurde der Anbau eines Außenaufzugs realisiert.

Wir freuen uns sehr, dass wir auch mit Hilfe unseres Spenders Carl von Campe diese Maßnahme umsetzen konnten und hoffen, dass wir damit das Leben von Kilian und seiner Familie erleichtern können. Wir wünschen Kilian und seiner Familie alles erdenklich Gute und hoffen, dass es in Zukunft weitere positive Signale gibt!

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