
Als Laras Eltern das erste Mal Kontakt zu uns aufnahmen, war ihre kleine Maus gerade erst sieben Monate alt. Mit ihrer Geburt wurde bei Lara ein seltener Gendefekt festgestellt: das Cri-du-Chat-Syndrom. Schon damals, im September 2024, zeigte sich Laras genetische Besonderheit in einer deutlichen Entwicklungsverzögerung. Das Cri-du-Chat-Syndrom geht mit ausgeprägten körperlichen sowie geistigen Einschränkungen einher und wirkt sich stark auf die Entwicklung des betroffenen Kindes aus.
Die unerwartete Diagnose warf die junge Familie erst einmal völlig aus der Bahn. In den folgenden Monaten suchten Laras Eltern nach dem, für ihre Tochter, richtigen Weg. Die verordnete Physiotherapie zeigte in Laras ersten Lebensmonaten keinerlei Erfolge. Daher wollten sie schnellstmöglich einen anderen Therapieansatz verfolgen, um ihre Kleine frühzeitig und nachhaltig zu fördern. Von einer Bekannten erfuhr die Familie von der NeuroScanBalance – einer besonderen Methode, die leider bislang von keiner Krankenkasse übernommen wird.
Die Behandlungsform NeuroScanBalance (NSB) fokussiert sich auf die Lernfähigkeit des Gehirns und basiert auf der Wissenschaft der Neuroplastizität. Das Gehirn steuert die Muskulatur und hat die außergewöhnliche Fähigkeit, sich ein Leben lang anzupassen und weiterzuentwickeln. Genau dort setzt NeuroScanBalance an. Über den Einsatz der Feinmotorik – mit sanften Bewegungen und durch ein gesteigertes Körperbewusstsein – wird das Gehirn angeregt, neue neuronale Verbindungen zu knüpfen. Auf diese Weise kann der Körper schmerzfreie und individuelle Wege finden, die wiederum zu einer verbesserten Körperhaltung und Beweglichkeit führen können.
Kinder mit besonderen Herausforderungen können sich mit der NeuroScanBalance-Methode bemerkenswert weiterentwickeln. Auch bei Lara zeigten sich schnell die ersten Fortschritte und kleinen Erfolge. Noch im November 2024 hatte die Kleine mit dem NSB-Unterricht begonnen. Zunächst hatten wir die Behandlungskosten für sechs Monate übernommen. Nach diesem ersten Therapieblock meldete sich Laras Mama im Frühjahr 2025 mit einem wunderbaren Zwischenfazit: „Lara hat in dieser Zeit so viel mehr dazugewonnen als im ersten Dreivierteljahr.“ Für sie und ihren Mann war klar: Die NSB muss weitergeführt werden. Lara hatte noch so viel Potential zur Weiterentwicklung!
Das sahen wir ganz genauso und haben Lara noch einmal weitere sechs Monate NeuroScanBalance finanziert. Vor kurzem schickten uns Laras Eltern schließlich einen wundervollen Bericht über die fantastischen Fortschritte ihrer mittlerweile 2-jährigen Tochter. Lara ist emotional deutlich ausgeglichener, wirkt insgesamt aufmerksamer und wacher und ist im Alltag wesentlich ruhiger und zufriedener. Sie kann sich mit den Augen auf ihr Gegenüber fokussieren, hat eine verbesserte Augenkontrolle und visuelle Aufmerksamkeit. Auch körperlich und motorisch hat die Kleine großartige Fortschritte gemacht: Ihre Bewegungen wirken insgesamt leichter und koordinierter. Sie konnte sich eine gute Kopfkontrolle und deutlich mehr Rumpfstabilität erarbeiten, kann sich sogar selbstständig in den Armstütz bringen. Außerdem hat sich Laras Handkoordination verbessert. Sie hantiert gezielter und kann Gegenstände mittlerweile mühelos von einer Hand in die andere wechseln.
„Wir sehen deutlich, welchen Mehrwert die NeuroScanBalance für Lara hat. Gerade in den ersten Lebensjahren ist diese Unterstützung für sie so wichtig“, berichtet ihre Mama. „Aktuell fehlen noch Vorwärtsbewegungen, aber insgesamt sehen wir kontinuierliche und sehr wertvolle Entwicklungsschritte.“